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| Fritz Walter: Das Idol vom Betzenberg | |||||||||
| Fritz Walter spielte von 1938 bis 1959 insgesamt 379 mal für den 1.FC Kaiserslautern und erzielte dabei 306 Tore. Sein Länderspieldebüt feierte Walter 1941 unter Trainer Sepp Herberger beim 9:3 gegen Rumänien und erzielte dabei gleich drei Tore. Seine durch den zweiten Weltkrieg unterbrochene Karriere in der Nationalelf setzte er 1951 beim 3:2 gegen die Schweiz in Zürich erfolgreich fort.
Insgesamt bestritt der Mittelfeldspieler 61 Länderspiele im Dress der Nationalelf, in denen er 33 Tore markierte. Seinen größten Triumph feierte Fritz Walter bei der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz, als er nach dem 3:2 im Endspiel gegen Ungarn zur Fußball-Legende wurde. Auch 1958 nahm der Pfälzer noch einmal an der WM-Endrunde in Schweden teil. Walter hatte nicht nur massgeblichen Anteil am Weltmeistertitel 1954, sondern holte auf nationaler Ebene 1951 und 1953 den deutschen Meistertitel auf den Betzenberg. Insgesamt stand Walter mit dem 1.FC Kaiserslautern stand er fünfmal im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. Seinem Klub blieb er trotz finanziell hochkarätiger Angebote (z.B. von FC Nancy und Atletico Madrid) stets treu und beendete hier auch 1959 seine aktive Laufbahn. Nach seiner aktiven Zeit engagierte sich Fritz Walter unter anderem als Repräsentant der Sepp Herberger Stiftung für die Resozialisierung Strafgefangener. Fritz Walter ist Träger nahezu aller relevanter Orden des öffentlichen Lebens und wurde schon gleich nach Ende seiner internationalen Karriere 1958 zum ersten Ehrenspielführer des DFB ernannt. Eine weitere große Ehre wurde "dem alten Fritz" am 31. Oktober 1985 zu Teil, als das Stadion des 1. FC Kaiserslautern in "Fritz-Walter-Stadion" umbenannt wurde. Walter verstarb am 17. Juni 2002 im Alter von 81 Jahren in seinem Haus in Enkenbach-Alsenborn. |