Dom Worms

Dom
Dreischiffige Basilika mit Querschiff und Ost- und Westchor, beide flankiert von runden Türmen.
Erster nachgewiesener Bau einer Domkirche aus dem frühen 7. Jahrhundert, in karolingischer Zeit 852 und 872 erneuert.
Spätottonischer Neubau unter Bischof Burchard (1000-1025), gleichzeitig mit dem ältesten Stadtrecht der Stadt. Domweihe 1018.
Wegen seiner Doppelchor-Anlage und seiner Lage unmittelbar an der Stadtmauer hat der Dom keine West-, sondern eine zum Platz hin ausgerichtete Südfassade mit dem Figurenprogramm von Ecclesia und Synagoge und der Frau Welt.
Südportal des Doms
Um die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert im hochgotischen Stil erneuertes Hauptportal an
der Südseite der Kirche.
Im Bogenfeld Marienkrönung, daneben in den Gewänden Evangelisten und Propheten. In den Bogenläufen alt- und neutestamentliche Darstellungen.
Die Figuren setzen sich an den Außenwänden der benachbarten Kapellen fort:
Links die Muttergottes, die Hl. Katharina, Johannes der Täufer, ein Engel des Jüngsten Gerichts und ein Bischof,
rechts die Allegorischen Figuren von Kirche und Glaube (oben) und von Synagoge und der "Frau Welt" als der personifizierten Versuchung.
In der Spitze des Wimpergs die reitende Ecclesia triumphans, die triumphierende Kirche.

Dom, Mittelshiff
Blick zum barocken Hochalter.
Dom, Figuren an der Ostseite

Auf den Fensterbänken der Ostseite befinden sich Tierfiguren wie Löwe, Bär, Widder und Robbe, die u.a. als Unheil abwehrende Figuren interpretiert werden.
Fußboden des romanischen Dorm Modell
