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[建筑风格]古典主义-勃兰登堡门
来源:文国网 时间:2007年03月23日 09:37      [ 词霸划词 已启用]  文章评论我来评论        进入社区

Brandenburger Tor

Über 200 Jahre alt ist Berlins berühmtestes Wahrzeichen: das Brandenburger Tor. Bis 1989 Symbol für die Teilung Berlins und Deutschlands, ist es heute das nationale Symbol für die Einheit. Das vergleichsweise schlichte Bauwerk ist das einzige erhaltene Stadttor Berlins. Von Carl Gotthard Langhans 1789–91 nach dem Vorbild der Propyläen in Athen erbaut, ist es das erste bedeutende Werk des Berliner Klassizismus. Die Fassade aus Elbsandstein war ursprünglich weiß gestrichen. Der Schmuck der Fassade stammt von Johann Gottfried Schadow, der auch die sechs Meter hohe Quadriga entworfen hat. Die Friedensgöttin auf dem zweirädigen Wagen erhielt nach dem Sieg über Napoleon das Eiserne Kreuz von Friedrich Schinkel. Auf der Nordseite des Platzes beeindrucken die Gebäude der Dresdner Bank (Gerkan, Marg & Partner) und die Französische Botschaft (de Portzamparc). Die Südseite bebauten die DG-Bank (Gehry) und die Akademie der Künste (Behnisch). Ein weiteres Highlight ist das Luxushotel Adlon, das an traditioneller Stelle neu entstand.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Brandenburger Tor schwer beschädigt, die Quadriga total zerstört. 1956 wurde das Bauwerk rekonstruiert, die Quadriga nach einem Abguss des Originals 1958 neu aufgestellt.

Stand das Tor während der Mauerzeit allein und isoliert, so ist es heute wieder in den neu gestalteten Pariser Platz integriert. Neben dem Tor stehen Haus Liebermann und Haus Sommer von Josef Paul Kleihues, die den zerstörten Vorgängerbauten von Stüler ähneln.

Kaum ein Berliner Bauwerk kann sich in Sachen Symbolkraft mit ihm messen: Das 1788 bis 1791 von Carl Gotthard Langhans erbaute Brandenburger Tor ist das letzte erhaltene Stadttor Berlins - und war fast 30 Jahre von der Mauer verschlossen. "Die deutsche Frage ist offen, solange das Brandenburger Tor geschlossen ist," formulierte Richard von Weizsäcker Anfang der 80er Jahre als Regierender Bürgermeister. In seiner zehnjährigen Amtszeit als Bundespräsident erlebte er die Öffnung.

Das Tor war nach dem Zweiten Weltkrieg das einzig erhaltene Gebäude auf dem Pariser Platz - abgesehen von einem Rest der einstigen Akademie der Künste. Heute ist das einstige Sperrgebiet wieder als Stadtplatz bebaut - mit repräsentativen Bürohäusern, in denen vor allem Banken eingezogen sind, der französischen Botschaft, der Akademie der Künste und dem Hotel Adlon. An der amerikanischen Botschaft, dem letzten noch fehlenden Baustein, wird gearbeitet.

Der eigentliche Platz erhielt bereits kurz nach der Maueröffnung sein altes Gesicht zurück, nach dem historischen Vorbild der Platzgestaltung von Gartenbaudirektor Hermann Mächtig.

Im Jahr 2000 wurde der Platz vor dem Brandenburger Tor in "Platz des 18. März" umbenannt - nicht nur im Gedenken an die Märzrevolution, sondern auch an das Datum der ersten und letzten demokratischen Wahlen in der DDR im Jahr 1990.

Zwischen Brandenburger Tor und Reichstag erinnern im Schatten der Tiergartenbäume 16 Kreuze am "Zaun des Gedenkens" an die Menschen, die an der Berliner Mauer starben.

Die Berliner Mauer

160 Kilometer lang war die Mauer, die Berlin fast 30 Jahre lang zerriss und isolierte.

Das Wort "Mauer" ist symbolisch zu verstehen, denn die Grenzanlagen wandelten zwischen 1961 und 1989 mehrfach ihre Gestalt. Am Ende bestanden sie aus einer äußeren und inneren Mauer, zwischen denen der berüchtigte Todesstreifen lag. Auch geografisch zerfiel die Mauer in zwei Teile: die innerstädtische Grenze (ca. 45 km zwischen West- und Ostteil der Stadt) und die mit 115 km wesentlich längere Barriere, die den Westteil vom Brandenburger Umland trennte.

Nach 1989 waren zunächst alle Mühen darauf gerichtet, die Schneise zu überwinden und die Teilung vergessen zu machen. So verständlich das ist, so wichtig ist es, den Verlauf für die nachwachsenden Generationen zu dokumentieren. Die Narbe verheilt und scheint an vielen Orten aus dem steinernen Gedächtnis der Stadt verschwunden.

Seit 2001 erschließt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit dem Projekt "Berliner Mauerweg" die gesamten 160 km der Berliner Mauer für Radfahrer und Fußgänger. Dabei wird der gesamte Verlauf mit grünen Schildern gekennzeichnet und fehlende Wege ergänzt. So wurde zwischen Pankow und Wedding im August 2004 ein 1,2 km langes Wegstück nördlich der Bornholmer Straße eingeweiht.

Viele Kilometer der innerstädtischen Mauer sind zudem durch eine doppelte Pflastersteinreihe dokumentiert, am Martin-Gropius-Bau in der Niederkirchnerstraße wird ein etwa 200 Meter langes Segment für die Nachwelt erhalten und an der Bernauer Straße wurde 1998 die Mauergedenkstätte eingerichtet.

Dieser Rundgang zeigt Stationen entlang der einstigen Grenze im Berliner Zentrum. Wer genau hinsieht, kann im Stadtbild noch immer den Zynismus und die Monstrosität eines Bauwerks ablesen, das heute Gott sei Dank Geschichte ist.

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